DIE AUSSTELLUNG

© Roemer-Pelizaeus Museum, Hildesheim

Die Ausstellung „Ägypten. Die letzten Pharaonen. Von Alexander dem Großen bis Kleopatra“ gibt einen umfassenden Überblick über drei glanzvolle Jahrhunderte ägyptischer Geschichte.


Beginnend mit der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen 321 v. Chr. durchlebte das Land am Nil bis zur Schlacht bei Actium 31 v. Chr. und dem darauffolgenden Selbstmord Kleopatras VII. eine neue Blütezeit. Als Nachfolger Alexanders herrschten in Ägypten die makedonischen Könige, die nach ihrem ersten Herrscher Ptolemaios die Dynastie der Ptolemäer begründeten. Diese waren zwar keine Ägypter, sollten sich aber in vielfältiger Weise der religiösen, künstlerischen und königlichen Tradition des Landes am Nil unterwerfen, um so die Legitimität ihrer Herrschaft zu begründen und abzusichern. Darüber hinaus sind die besonderen Familienverhältnisse dieser makedonischen Könige von großem Interesse. Diese meist von Inzest, Mord und Intrigen gekennzeichneten dynastischen Machtkämpfe faszinieren bereits seit Generationen.

Die Gründung der Stadt Alexandria war der Aufbruch in eine neue Welt, die wir heute als die hellenistische bezeichnen. Alexandria war die Hauptstadt der Wissenschaft, Philosophie und Kunst. Der Leuchtturm von Alexandria, eines der sieben Weltwunder der Antike, ist als großes Modell ein besonderes Highlight der Ausstellung.

Die Vielfalt des künstlerischen Schaffens, welche die Lebensart des ptolemäischen und römischen Ägypten widerspiegelt, wird durch zahlreiche Leihgaben aus den bedeutendsten ägyptischen Sammlungen internationaler Museen widergespiegelt. Über 200 Objekte, darunter Statuen, Reliefs, Inschriften und Papyri, vergegenwärtigen in dieser einzigartigen Ausstellung Kunst, Kultur und Religion dieser glanzvollen Zeit des ägyptischen Reiches.

Eine Sensation stellt ein wertvoller Papyrus aus der Walters Art Gallery in Baltimore (USA) dar. Das „Buch vom Fayum« ist eine mythisch-geografische Erzählung über die Entstehung der Welt. Ausführliche Beschreibungen und eine digitale Decodierung ermöglichen ein besseres Verständnis dieses erstmals in Österreich ausgestellten Objektes.



Der Begleitband zur Ausstellung von Wilfried Seipel

(Verlag Schnell & Steiner GmbH)

Fotogalerie

     

Eröffnung 24. April 2015

Besuch Zahi Hawass 23. Juli 2015

     

LEIHGABEN

© The Walters Art Museum, Baltimore

Herausragende Leihgaben aus internationalen Museen


Über 200 Objekte, darunter Statuen, Reliefs, Inschriften und Papyri, vergegenwärtigen Kunst, Kultur und Religion dieser glanzvollen Zeit. Sämtliche Ptolemäer-Könige und zahlreiche Königinnen sind „von Angesicht zu Angesicht“ in dieser einzigartigen Ausstellung zu bewundern.

Ganze Statuen und eindrucksvolle Statuenköpfe veranschaulichen den Kunstbegriff der ptolemäischen Zeit. Sie zeigen aber auch den griechischen Einfluss auf die Darstellungsformen. Als besonderer Höhepunkt kündet die Statue der Königin Kleopatra VII., eine sensationelle Leihgabe aus der Eremitage in St. Petersburg, von der Schönheit dieser letzten Herrscherin Ägyptens. Die Vielfalt des künstlerischen Schaffens, welche die Lebensart des ptolemäischen und römischen Ägyptens widerspiegelt, wird durch zahlreiche Leihgaben aus den bedeutendsten ägyptischen Sammlungen internationaler Museen, wie dem Louvre in Paris, der Eremitage in St. Petersburg, der Ägyptischen Sammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, dem Roemer-Pelizaeus Museum in Hildesheim, dem Kunsthistorischen Museum in Wien u.a.m. vergegenwärtigt.



Einblick ins Jenseits


Auch dem Jenseitsglauben und der Begräbnissitte jener überaus glanzvollen Epoche des ägyptischen Reiches wird im letzten Abschnitt der Ausstellung Bedeutung geschenkt. Illustriert durch zahlreiche Grabbeigaben, Götterfiguren und einen Totenbuchpapyrus mit der Darstellung des Totengerichts wird in diese faszinierende Welt des Jenseitigen Einblick geboten.

Der Leuchtturm von Alexandria war nach der Überlieferung der erste Leuchtturm den es gab. Bis ins 20. Jahrhundert war er mit etwa 115 bis 160 Metern der höchste Leuchtturm, der je gebaut wurde. Nach der kleinen Insel Pharos, bei der er stand, wird er seit der Antike auch Pharos von Alexandria genannt. Der Leuchtturm von Alexandria war eines der sieben Weltwunder der Antike.

In der Ausstellung wird eine originalgetreue Nachbildung diese Leuchtturmes zu sehen sein. Dieser wird vom deutschen Künstler Dieter Cöllen speziell für Leoben angefertigt und wird neben den zahlreichen faszinierenden Kunstwerken eine zentrale Rolle in der Inszenierung der Ausstellung spielen.

Mit einem interaktiven Stadtplan der Stadt Alexandria erhält der Besucher zusätzlich Einblick in diese antike Metropole.

Seine Arbeit ist weltweit einzigartig: Dieter Cöllen arbeitet als Phelloplastiker und baut Monumente der Antike aus Kork nach. So sind bereits die Cheops-Pyramide in Ägypten oder der Poseidon-Tempel entstanden. Zu sehen sind die Werke des deutschen Künstlers in Museen weltweit.



Ein kurzer Film über Dieter Cöllen

KINDER

die Kinderworkshops

die Schulbroschüre zur Ausstellung

INFO

© The Walters Art Museum, Baltimore

Öffnungszeiten


25. April bis 1. November 2015
Täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Fixführungen sind nur gegen Voranmeldungen möglich.
Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten
(nach 18.00 Uhr) auf Wunsch gegen Aufpreis möglich!



Eintritt


Erwachsene

€ 10,00

Senioren, Erwachsene in der Gruppe

€ 8,00

Schüler, Studenten

€ 5,00

Schüler im Klassenverband

€ 3,00

Familienkarte

€ 20,00

Erwachsene bei der Anreise mit der ÖBB

€ 7,00



Ab in den Kulturgenuss! Bahn + Eintrittsticket ab € 16,00




Zur Ausstellung mit der ÖBB Schulcard


Nächtigen in Leoben


Tourismusverband Leoben

PRESSE

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Pressekonferenz mit Kulturbotschafter Zahi Hawass und Professor Wilfried Seipel (.doc)


12000 Besucher (Zip)


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Folder (Pdf)


Pressetext (.docx)


Pressetext Eröffnung (.pdf)

KONTAKT

Kunsthalle Leoben

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Tel.:+43(0)3842/4062408
Fax:+43 (0)3842/4062410



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Bildernachweis Hintergrundbilder: © Stadt Leoben; Staatliche Eremitage, St.Petersburg; Roemer-Pelizaeus Museum, Hildesheim; The Walters Art Museum, Baltimore


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